Leber-Streichwurst
Ein samtweiches, nährstoffdichtes Parfait, das durch das Anbraten feine Röstaromen mitbringt und absolut cremig gelingt. Dank der Verwendung von Butterschmalz (Ghee) oder desodoriertem Kokosöl kommt das Rezept komplett ohne tierische Milcheiweiße aus und es enthält kein Nitritpökelsalz.
Leber-Streichwurst
Cremige Leberstreichwurst – ohne Pökelsalz
Zutaten
250 g Rinderleber vom Weiderind
2–4 EL Kokosmilch (zum Einlegen/Mildern der Leber)
1 große Zwiebel (fein gewürfelt)
1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
1 EL Fett zum Anbraten (Butterschmalz oder Kokosöl)
100 g Butterschmalz (Ghee) oder 90 g desodoriertes Kokosöl (weich / zimmertemperiert)
½ TL getrockneter Thymian
1 Prise Muskatnuss
½ TL Meersalz
1 Messerspitze schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Vorbereitung & Milde
- Bei Verwendung von Tiefkühlleber: Die gefrorene Leber im Kühlschrank so weit antauen lassen, dass sie sich mit einem scharfen Messer noch mit leichtem Widerstand durchschneiden lässt.
- Die Leber gründlich trocken tupfen, von eventuellen Sehnen oder Häutchen befreien und in gleichmäßige, mundgerechte Stücke/Würfel schneiden.
- Die Leberstücke mit 2–4 EL Kokosmilch vermengen, sodass alle Stücke gut benetzt sind. Für etwa 20–30 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Während der Einlegezeit taut die Leber im Kern komplett fertig auf. Danach abgießen und die Leber erneut trocken tupfen.
- Anbraten
- 1 EL Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.
- Die große gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch zusammen mit dem Thymian glasig und leicht golden andünsten.
- Die Leberstücke hinzugeben und von allen Seiten scharf anbraten (ca. 1–2 Minuten pro Seite).
- Wichtig: Die Leber soll außen schöne Röststoffe bekommen, innen aber unbedingt noch zart rosa bleiben! Wird sie durchgebraten, verliert das Parfait seine seidige Textur.
- Pürieren im Hochleistungsmixer
- Die warme Leber samt Pfanneninhalt (Zwiebeln, Knoblauch & Kräuter) direkt in den Behälter deines Hochleistungsmixers (z. B. Vitamix) geben.
- Das weiche Butterschmalz (oder das leicht geschmolzene, handwarme Kokosöl), Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben.
- Auf niedriger Stufe (2–3) starten und mit dem Stößel die Zutaten sanft in die Klingen drücken.
- Zügig auf hohe Stufe (8–10) hochregeln und für nur ca. 20–30 Sekunden glatt mixen, bis ein samtiger, glänzender Strudel entsteht.
- Tipp: Nicht zu lange mixen, damit die Masse durch die Motorkraft nicht überhitzt und sich das Fett trennt.
- Kühlen & Servieren
- Die streichfähige Masse in ein sauberes Glas oder eine Keramikform füllen und glattstreichen.
- Für mindestens 2–3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen, damit das Fett fest wird und das Parfait seine perfekte Struktur erhält.
Wohin mit 500 Gramm Weiderinderleber? Lektini hatte die Lösung!
Leber ist genial: extrem nährstoffreich, gesund und im Vergleich recht preiswert. Es gibt nur ein kleines praktisches Problem. Wenn ich fantastische Bio-Weiderinderleber kaufe, bekomme ich sie meistens nur in tiefgekühlten Packungen ab 500–550 Gramm.
Und mal ehrlich: Wer isst schon einen halben Kilo Leber auf einmal?
Auf der Suche nach einer leckeren, haltbaren Lösung habe ich also meinen KI-Küchenhelfer Lektini befragt. Die Vorgabe: Ein verträgliches Rezept für die ganze Menge, das ohne Natriumnitrit, ohne unklare Gewürzmischungen und komplett ohne Milchprodukte auskommt. Denn im Supermarkt sucht man lektinfreie Leberwurst mit echtem Leberanteil vergeblich.
Lektini hatte sofort dieses Rezept parat – und was soll ich sagen? Es hat auf Anhieb funktioniert!
Durch ein paar simple Kniffe (wie das Schneiden im halbgefrorenen Zustand und eine kurze Kokosmilch-Milde-Kur) wird aus dem Nährstoff-Kraftpaket ein traumhaft cremiges, mildes Parfait. Perfekt zum Einfrieren oder für die nächsten Tage im Kühlschrank!
